Amerikas
Kampf gegen das Böse
Der
11. September 2001 war ein Angriff gegen die USA und deren ganzes humanistisches
Engagement. Seine Folgen sind noch nicht absehbar.
Die
Ereignisse sind umso tragischer, weil sie die USA in einem Moment trafen,
in dem sie sich intensiv für Toleranz und Versöhnung einsetzten.
Die Terroristen hatten es wohl nicht zuletzt auf dieses Engagement und
damit auf alle Grundwerte der westlichen Zivilisation abgesehen.
Versöhnung
mit der Vergangenheit
Nur ein paar
schäbige Glasperlen erhielten die amerikanischen Ureinwohner für
ihren Boden. Diese alte Schuld wollten die Amerikaner wieder gut machen
und die Indianer in grosszügiger Weise ein zweites Mal entschädigen;
aber diesmal nicht mit vergänglichen glänzenden Kügelchen,
sondern mit grossen, ewig strahlenden Stäben. Solche erhalten haben
aber erst die Reservate Skull Valley Goshute (Utah) und Prairie Island
(Minnesota). Auf dem Territorium der Shoshonen und Paju, im Yucca-Mountain
(Nevada), wollte man nun Platz für weitere 77000 Tonnen strahlendes
Material machen. Dieses ambitiöse Projekt ist gefährdet, wie
auch der Bau weiterer Kraftwerke, mit denen die wertvollen Uranbrennstäbe
produziert werden sollten.
Im
Geist der Indianer
Für
die Indianer gehörte der Boden der Natur und damit allen Menschen.
Mit dem Handel wurde ihre Seele verletzt. Die Regierung Bush achtete
darauf, dass solche Fehler nicht auch noch mit der Luft begangen würden.
Deshalb: Kein Handel mit CO2, nein zum Kyoto-Protokoll!
Zusätzlich
engagierten sich die USA gegen das Artensterben, indem sie neue Arten
des Milzbranderregers entwickelten.
Verantwortung
gegenüber Afrika
Die
Nachkommen der Sklaven erhielten das wertvollste aller Güter: die
amerikanische Staatsbürgerschaft. Zudem wurden Schwarze bevorzugt,
indem verhältnismässig viele von ihnen gratis Kost und Logie
hinter staatlich bewachten Mauern bekamen. Auch an Solidarität mit
manchen afrikanischen Regierungschefs fehlte es nicht: Ein ständiges
internationales Gericht zur Aburteilung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit
kam für die USA nicht in Frage.
Liberale
Politik
Konkurrenz sorgt für bessere Produkte. Das gilt nicht nur für
die Wirtschaft, sondern auch für die Politik. Die USA wandte sich
deshalb gegen Wettbewerbshemmnisse wie z.B. das ABM-Abkommen, das internationales
Atomteststopp-Abkommen oder die Konvention über biologische Kriegsführung.
Schritte
in die Zukunft
Heute müssen sich die USA auf den «ersten Krieg des 21. Jahrhunderts»
konzentrieren. Das heisst, alle Konfliktherde der Erde sollen vereinigt
werden zu einem monumentalen Kampf von Gut gegen Böse. Schpoiz zeigt
mit diesem Artikel, dass er auf der Seite der Guten steht und hat deshalb
nichts zu befürchten.